Reputationsmanagement mit Social Media
Build your own brand!
Reputation mit Twitter wird derzeit überall diskutiert. Hierfür gibt es einige positive Beispiele. Aber viel mehr negative. Manch einer zwitscherte sich um Kopf und Kragen, andere unterschätzten die Macht des Retweets. Doch beim Reputationsmanagement oder beim Image aufpolieren sollte man Twitter nicht allein betrachten sondern allgemein auf Social Media zurück greifen.
Schließlich macht es inzwischen bereits der Vatikan mit eigenem Youtube Channel und iPhone App (fehlt eigentlich nur noch das Partnerprogramm für die katholische Kirche um alle Marketingzweige abzudecken
) auch bei politischen Parteien ist inzwischen angenommen, dass man vorallem junge und Erstwähler durch Social Media erreichen kann. Barack Obama hat es immerhin erfolgreich vorgemacht. Ebenso tauchen immer mehr Webtools auf, die versuchen die politische Stimmung, die auf Twitter herscht auszuwerten. Parteigeflüster und Wahlgetwitter sind nur zwei davon.
Doch wie geht man überhaupt vor, wenn man Social Media Promotion machen möchte?
Build your own brand!
Brandmanagement, ist meiner Meinung nach der aller wichtigste. Immer wenn man etwas mit Werbung macht, kommt es auf einen Wiedererkennungswert an, auf ein gewisses Markenbewusstsein, auf Corporate Identity.
1. Nickname Management
Überlege dir einen Nicknamen (oder nimm deinen eigenen Namen), evtl. nimmst du auch einen Firmennamen oder den Namen deines Hauptprojektes. Achte darauf, etwas einfallsreiches zu wählen und registriere ihn überall. Sobald ein neuer Social Media Dienst erscheint registriere deinen Nicknamen, egal ob du den Dienst nutzt oder nicht.
Ansonsten passiert es sehr schnell, dass jemand anders deinen Namen grabt und damit Unfug treibt. Manchmal kommen da sehr lustige Sachen raus, manchmal aber auch sehr ärgerliche. Ganz lustig, war’s zum Beispiel beim FridayNite auf Twitter:
heute bei seofm musste ich wieder so tuen, als ob ich twitter nicht kenne…… langsam wirds echt kompliziert
Ich habe verdammt darüber gelacht und ich glaube auch, dass Friday es lustig fand aberes kann natürlich auch anders aussehen.
2. Überlege dir etwas für dein Image
Du solltest dir die “Image – Strategie” also wie du auf andere Wirken möchtest, wie du dich promoten möchtest etc. genaustens überlegen. Entscheide dich für einen Weg und bleibe dabei. Willst du eher distanziert wirken oder viel persönliches in deinen personal brand miteinfließen lassen? Diese Überlegung beginnt schon bei der Frage “Möchte ich nur über business Sachen bloggen oder auch über privates?” Stellst du Urlaubsfotos in deinen Flickr Account? Schreibst du Blogposts die eher für deine Freunde interessant sind? Oder konzentrierst du dich nur auf dein Business?
Wichtig ist: Es ist beides ok. Man kann sowohl einen rein Businessgeprägtes Image pflegen (gutes Beispiel für einen Blog aus der Richtung ist Sistrix) oder einen persönlich geprägtes Image (gutes Beispiel für einen Blog ist der von Mediadonis. Man sollte sich nur für eins entscheiden und dabei bleiben.
3. Konzentriere dich auf deine Stärken und stelle sie in den Mittelpunkt
Überleg doch mal: Wem folgst du bei Twitter? Wessen Blogs liest du? Du liest Informationen die aus der Masse herausstechen. Du möchtest “Experten” lesen. Nicht jeder ist ein Professor oder Poweraffiliat. Aber das Business ist groß genug um sich auf etwas zu spezialisieren und dadurch heraus zu stechen.
Du musst mit dem, was dich “besonders” macht fest verwachsen, dadurch entsteht der Wiedererkennungswert.
Wenn du an Einstein denkst, denkst du wahrscheinlich gleichzeitig an seine Relativitätstheorie oder seine physikalische Arbeit im allgemeinen. Bei dem Gedanken an Da Vinci, erinnerst du dich an die Mona Lisa usw.
Die Leute verfolgen dich und deine Arbeit, weil sie einen gewissen Erwartungshorizont haben. Niemand will deinen Blog lesen, wenn du nur die News veröffentlichst die es an 100 anderen Stellen bereits gibt (zumindest wenn du weder der erste bist, der sie vernachlässigt noch neue Gedanken dazu aufwirfst).
Weiterführendes:
Hier noch eine Hand voll Links, die dich auch interessieren könnten:
- Top 5 Ways to Share Videos on Twitter
- 4 Ways Social Media is Changing the Non-Profit World
- Facebook Fan Page Versus Facebook Groups
- Five Hard Truths About Blogging
- 6 Things World of Warcraft Can Teach You About Social Media Success
Ich bin Chaim Dönnewald und komme aus Dortmund. Ich beschäftige mich viel mit SEO, Ajax und PHP.



Du meinst benediktXVi ist keine gute Reputation!?
JLN schrieb am Donnerstag, 28.05.09 um 07:28 Uhr
Ich find BenediktXVI super
aber vllt. sollte man es – in Teilen – trennen
Chaim schrieb am Donnerstag, 28.05.09 um 08:53 Uhr