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Black Hat Twittertricks

10000 Follower in 7 Tagen!!!

Twitter ist bekanntlich ein bisschen wie Schwanzvergleich (anscheind löst Twitter langsam den Pagerank ab :D ) je mehr Follower desto besser. Und so kommt es, dass man hin und wieder von Tricks liest, die teilweise schon ein bisschen Black Hat und Spammy sind aber eine Menge neuer Follower versprechen.

Kurzer Disclaimer: Bevor ihr euch aufregt, lest den Artikel zu Ende 8-)

Der einfachste:

Einfach einen neuen Account anlegen und ganz viele Leute grundlos follown, wenn sie zurück follown schmeisst man sie wieder raus.

Was bringt das? Man wirkt wichtiger. Klar, wenn ich 1000 Follower habe und gleichzeitig 1000 Leuten followe, dann sieht jeder dass die mir einfach zurück folgen. Wenn ich aber nur nur 200 Leute verfolgen, mich aber wiederrum 1000 verfolgen, dann muss ich wichtig sein.

Der nächste Trick stammt aus Baynados SM-Show. Ich war schon ein bisschen überrascht, als ich mir den Podcast gestern Abend verspätet angehört habe.

Aber erst mal der Trick:

Man verfolgt Powertwitterer, entfollowed sie dann wieder und verfolgt sie erneut.

Die Logik dahinter: Die neusten Follower werden auf der Liste der Follower immer ganz oben angezeigt.

Wenn nun jemand das Profil eines Powerusers ansieht und sich die Follower ansieht, werdet ihr zu erst angezeigt und die Wahrscheinlichkeit, dass er euch aus Neugier bzw. weil er vermutet ihr habt die selben Interessen folgt ist recht hoch. So kann man jeden Tag 1-2 neue Follower generieren.

Wer sich schon ein bisschen länger mit Twitter beschäftigt, der weiß: Twitter beschleunigt sich selbst.

Je mehr Follower ich habe, desto mehr kommen jeden Tag dazu. Grund: Ich wirke interessanter. Die User denken sich “der hat so viele Follower, de rmuss interessant sein”.

Andere Möglichkeiten sind das Verfolgen von Leuten, die einen Botnutzen um Leuten zurück zufolgen, wie beispielweise Barack Obama.

Die Problematik:

Wenn ich mit meinem Account überwiegend Spamfollower generiere. Bringt mir das überhaupt nichts.

Ausnahme: Ich monetarisiere meinen Account durch Magpie o.ä. dann bringen mir Spamfollower natürlich ne Menge. Aber was ist wenn ich mit meinem Twitterprofil networken möchte? Oder wenn ich Besucher/Links generieren möchte?

Ab jetzt wird es schwierig.

Aus welchem Sprachraum kommen meine Spamfollower? Habe ich überwiegend US-Twitterer als Follower (durch Barack Obama o.ä.), dann bringen die mir garnichts wenn ich auf deutsch twittere.

Wie nutze ich meinen Twitteraccount? Was für eine Interaktion findet mit meinen Followern statt?

Wenn ich einen nachhaltigen Effekt erzeugen möchte, dann muss ich mit meinen Followern interagieren. Ich antworte auf Fragen, Retweete, rufe die Links auf die die Leute über Twitter schicken und hinterlasse da einen Kommentar, passend zu dem Kommentar kann ich dann noch einen Replay schicken damit der User meinen Twitternamen sofort mit dem Kommentar verbindet (so bleibt man im Gedächtnis).

Doch das wichtigste ist: Man muss das richtige Maß zwischen Informationen twittern, Persönlichem und Networking finden. So, dass der Account als “ganzes” Interessant bleibt.

Die meisten Leute verfolgen mich, weil sie bestimmte Informationen aus dem Account ziehen möchten. Mit einigen persönlichen Tweets mache ich mein Profil autentischer. Durch das Networking bleibe ich mit den Followern in Kontakt und vertiefe die “Beziehung”.

Nur eines ist klar: Wenn ich nur noch replaye, werde ich follower verlieren. Wer will schon seine Timeline ausschließlich mit Sachen vollgespammt kriegen, die nicht an ihn adressiert sind? Ebenso kann ich follower verlieren, wenn ich nur noch private Sachen twittere etc. Die Kunst ist also auch hier das richtige Maß der Dinge zu finden.

Reziprokes Followen

Viele Twitteruser verfolgen nur Leute, die ihnen auch zurück folgen. Das ist aus meiner Sicht absoluter Blödsinn.

Ich verfolge Leute, deren Tweets mich interessieren. Vollkommen egal, ob sie mir auch folgen oder nicht. Ich folge ihnen wegen der Information. Immerhin sind meine Tweets für den anderen möglicherweise uninteressant. Daher folge ich auch nicht allen Leuten die mir folgen. Warum sollte ich auch? Nur aus “Dankbarkeit” dafür, dass mir jemand folgt? Die Leute folgen mir schließlich nicht, weil sie mir einen gefallen tun wollen sondern weil sie sich für die Informationen in meinem Tweets interessieren.

Zusätzlich: Wie soll ich denn noch mit meinen Followern angemessen interagieren, wenn mich die Informationsflut einfach überschwemmt?

Wer möchte, kann mir folgen: @creanu – ob ich euch zurückfolge entscheide ich selbst ;) Sorry, wenn das etwas arrogant klingt aber ich bin lieber von Anfang an ehrlich. Dann kann niemand sagen, er hätte es nicht gewusst :-D

Fazit: Twitter im Sinne des Erfinders benutzen ist sicherlich mehr Arbeit, aber bringt auf Dauer auch mehr. Dann hat man ein solides Fundament für seine Arbeit bzw. seine Reputation. Ich kann zwar auch mit Spamfollowern und Black Hat Tricks meinen Account monetarisieren ABER dann sollte ich so intelligent sein und dafür einen extra Spamaccount einrichten damit ich meine Qualitativenfollower damit nicht “verärgere”.

Monetarisieren von Spamprofilen mit Anbietern wie Magpie ist möglich, monetarisieren von eigenen Projekten eher schwierig.

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2 Kommentare zu “Black Hat Twittertricks”

  1. guter artikel :) du solltest noch auch twitterfollower.com von John Chow hinweisen, die Liste bringt ca 600 Follower am Anfang, je länger man dabei ist, desto weiter gelangt man auf der Liste nach hinten und desto weniger Leute folgen einem.

  2. Die Techniken sind ja nun nichts absolut Neues, allerdings stimme ich mit Dir in Bezug auf den wirklich sinnvollen Wirkungsgrad überein. Ich finde es immer lustig zu sehen, dass irgendwelche komischen SEOs mich followen und schon nach kurzem wieder unfollowen. Der Grund ist ersichtlich. Ich finde es nur immer wieder bemerkenswert, dass sie nicht verstanden haben, dass sie damit ihre Reputation hauptsächlich negativ beeinflussen.

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