Piratenpartei
Zusammengefasst!
Hinweis für den SoWi GK: Der Downloadlink zur Präsentation befindet sich am Ende des Textes. Die Quellen etc. sind im Text verstreut
zusätzlich findet ihr hier noch ein paar weiterführende Links zu Thema.
Hier nun der versprochene Post zur Piratenpartei Keynote vom (10.06.09). Dieser Post richtet sich hauptsächlich an diejenigen, die bei der Keynote anwesend waren. Dennoch sind auch “aussenstehende” dazu eingeladen ihn zu lesen und zu kommentieren.
Die erste Problematik bei dieser Keynote war, dass ich sie nicht auf einem Barcamp, einer Socialbar, einem Webmontag etc. gehalten habe sondern im 12er SoWi Kurs. Das heißt, die Keynote musste an Leute adressiert sein, die sich womöglich noch nie mit dem Thema auseinander gesetzt haben und möglicherweise auch kein Vorwissen haben bzw. keine Fachtermina verstehen.
Damit das ganze nicht überlastet wird, verständlich bleibt und man nicht einschläft hab ich mich dazu entschieden die Keynote mit dem Video “Für was steht die Piratenpartei?” einzuleiten um einen Überblick zu schaffen und dann den Hauptfokus auf den Themenkomplex “Stasi 2.0., Zensursula etc.” zu legen.
Ich hab mir gedacht, dass ist ein aktuelles Thema und verdeutlich sehr gut, warum die Piratenpartei für viele die einzige Alternative ist und wieso ihre Existenz wichtig ist.
Hier findet ihr aber erst mal den Link zum Video: Für was steht die Piratenpartei? (Youtube)
Dann folgte meine Tagcloud und einige prägnante Zitate, die ich aus einer E-Mail von der Piratenpartei Schleswig Holstein entnommen habe.
Dann Stasi 2.0.

In der Keynote bin ich auf das Buch “1984” von George Orwell eingegangen. (Danke an den Tipp an die PIRATEN). In dem Science Fiction Roman geht es unter anderem darum, dass in jedem Haus Kameras installiert sind die alle Gespräche, Handlungen etc. aufzeichnen.
Durch den Bundestrojaner (Online-Durchsuchung) sind wir dieser Utopie ein Stückchen näher gekommen. Durch ihn kann man an einem PC natürlich auch eine Webcam und ein Mikro einschalten. Viele PCs (oder sollte ich lieber sagen Macs?) haben diese Funktion schon integriert. So zum Beispiel mein MacBook Pro.
In zwei Videos (das eine zeigt mich beim Chips essen das andere bei einem Telefonat) möchte ich darstellen, dass der Staat einen bei “weniger pikanten Situationen” zum Beispiel beim Essen oder einfach nur beim rumsitzen “filmen” kann. Aber auch in Situationen, die niemanden etwas angehen zum Beispiel private Gespräche etc. zusätzlich war noch ein Video geplant, das mich beim surfen im Beate-Uhse Online Shop zeigt. Aber leider hab ichs nicht geschafft ein Jing-Video für Keynote zu exportieren und hatte dann auch irgendwann keinen Nerv mehr

Dann kommt eine Überleitung zu Zensursula
Hier sind die Links dazu:
Artikel 5 des Grundgesezes der Bundesrepublik Deutschland (nach zu lesen hier: Grundrechte)
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
Wenn ihr euch über die Internetsperre genauer informieren wollt, könnt ihr euch dieses Video ansehen: So funktioniert die DNS-Sperre
Wer sich dafür interessiert, was unsere Familienministerin dazu zu sagen hat, kann hier mal kurz reinhören: Ursula von der Leyen über ‘versierte Internetnutzer’. Hier bei Golem ist es noch ein bisschen auführlicher erschienen.
Die Sperre zu umgehen, setzt allerdings keineswegs “Versiertheit” voraus. Wie leicht es ist, haben wir bei Arcor gesehen: So umgeht ihr die Arcor Youporn Sperre und wer es gern noch etwas visueller mag, der kann sich das hier ansehen: Internetsperre umgehen in 27 Sekunden.
Um sich schnell einen Überblick zu verschaffen, könnt ihr euch aber auch diesen Ausschnitt aus “busch@n-tv” ansehen.
Großartig werten möchte ich das jetzt nicht, es ist auch nicht Sinn dieser Aufführung Pädophile dazu zu ermuntern wie sie diese Regelung umgehen, es soll nur zeigen wie inkompetent Frau von der Leyens Aussagen sind.
Zu eurer Information: In China werden härtere Methoden angewandt um das Internet zu filtern. Trotzdem gelang es Journalisten, die sich aufgrund der Olympischen Spiele 2008 in China aufhielten, diese Sperren zu umgehen. Mehr dazu hier: China Kracher: So lässt sich die Olympia Zensur umgehen.
Abgesehen von der Sinnlosigkeit (siehe oben!) einer DNS-Sperre taucht ein weiteres Problem auf.
Nur das BKA weiß über die Websites auf der Black-Liste bescheid, niemand anders ist autorisierd diese einzusehen, Einträge hinzuzfügen und/oder zu entfernen. Wer garantiert also, dass dort ausschließlich pädokriminelle Inhalte zu finden sind? Und wer garantiert, dass die Sperre nicht ausgeweitet wird. Passend dazu: SPD erwägt Internetsperre auf politische Seiten auszuweiten (Focus Online)
Es gibt natürlich noch weitere Fehltritte der großen Koalition, die junge Wähler gerade zu dazu animieren eine andere Partei zu wählen. Nur ein (!) Beispiel ist das gedachte Verbot von Paintball:
„Die Große Koalition will Spiele wie Paintball und Laserdom verbieten und Verstöße mit einer Geldbuße von bis zu 5000 Euro belegen.“
Hier nachlesen: Tagesschau
Passend dazu tauchte weniger später dieser satirische Text auf: 10 Dinge, die neben Paintball verboten werden müssen.
Natürlich ist das mit Paintball großer Quatsch und wird womöglich nie ernsthaft umgesetzt. Dennoch treiben solche Aussagen junge Menschen gerade zu in die Arme von “alternativen” Parteien und bescheren den PIRATEN einen großen Zuwachs an Befürwortern.
Zum Schluss folgen dann noch zwei TV-Spots
einmal der Spot zur Europawahl 2009 und einmal den Landtagswahlwerbespot aus Hessen. Den Werbespot von der Bürgermeisterschaftswahl in Hamburg hab ich rausgelassen, weils sonst zu viel geworden wäre.
Aus den drei Videos die zusätzlich geplant waren, ist leider nichts geworden.
Abschließend dann noch die Verweise auf die Wahlergebnisse.
Piratenpartei in Schweden: 7,1% und zieht mit einem Sitz in den Europarat. Deutschland: 0,9 %. Und in Dortmund 1,1%.
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Ich bin Chaim Dönnewald und komme aus Dortmund. Ich beschäftige mich viel mit SEO, Ajax und PHP.




Ich hätte mir die Präsentation gerne angehört. Vermutlich war sie super, denn in der Keynote sind keine vollgeklatschten Folien und auch nur Leitlinien.
Aber ein kleiner Sachfehler ist mir aufgefallen. Nicht die SPD erwägt Internestsperren für politische Inhalte, sondern Dr. Dieter Wiefelspütz MdB (SPD). Er ist zwar in der Partei, hat aber nicht für die Partei gesprochen, sondern seine eigenenen Forderung dargelegt. Der Focus hat das unglücklich bzw. skandalös wiedergegeben.
kuehlschrank schrieb am Mittwoch, 10.06.09 um 15:37 Uhr
Danke dass du auf den Sachfehler hingewiesen hast.
Norber schrieb am Mittwoch, 10.06.09 um 16:16 Uhr