Things
Für Mac und iPhone
Anfang Juli hat mir Alex von einer To-Do-iPhone App namens Things erzählt und mir gleich auch dieses Video geschickt. Das Video hat mich gleich begeistert, aber von Natur aus geizig wollte ich nicht sofort 8€ für eine iPhone App bezahlen. Heute morgen (immerhin fast 3 Monate später) in der Ubahn fielen mir ein paar Sachen ein, die ich schon seit Donnerstag vor mir herschiebe und die ich mir gleich notieren musste. Ich habe mir dann schnell eine Free To-Do App runtergeladen und ein paar Notizen gemacht. Sonderlich komfortabel war es nicht… ich bin eigentlich der klassische “auf dem Papier notier”-Typ. Nur leider hat diese Haltung in der Vergangenheit zu ziemlich viel Papiermüll geführt. Nun hat mir meine Freundin Jule zum 3. Jahrestag am Freitag u.a. ein Moleskine geschenkt, aber das möchte ich auch nicht mit so To-Dos wie “Julians Mail beantworten” zuspammen.
Meine alte Zettelwirtschaft ist längst nicht mehr zeitgemäß, einen Taschenkalender habe ich zwar, aber benutze ihn nie. Die Notizen im iPhone sind zu umständlich, das Moleskine für viele Notizen einfach zu Schade – was bleibt da noch? Etwas organisiertes (bei dem Wort Organisation muss ich immer an Julian denken) eine vernünftige App und vielleicht sogar ein Tool auf dem Mac. (Der iCal ist auch keine optimale Lösung für To-Dos)
Deswegen habe ich jetzt doch die Things App gekauft und die Demo-Version für den Mac herunter geladen.
Review Things für den Mac:
Erster Eindruck ca. 14:00 Uhr
Ich habe Things als Demoversion heruntergeladen und kann das Programm nun 15 Tage lang testen, danach entscheide ich ob ich es kaufen möchte oder nicht. Things hat eine sehr übersichtliche Oberfläche. Ich kann schnell neue Aufgaben erstellen, ihnen einen Namen geben, Notizen hinzufügen, sie mit Tags versehen und ein Datum dazu eintragen, wann die Aufgabe erledigt sein muss. Das ganze geht auch als “Schnelleingabe” mittels eines “Pop Up” Fensters. Die Aufgaben befinden sich dann im “Eingang” und können problemlos sortiert werden. Aufgaben die heute noch erledigt werden müssen, werden automatisch in den intelligenten Ordner “Heute” geschoben. Die anderen sind im Bereich “Als Nächstes”, “Geplant”, “Irgendwann” etc. oder in Projekte geschoben. Ich kann für meine Aufgaben verschiedene Verantwortungsbereiche (z.B. “Arbeit”, “Schule” etc.) erstellen und noch einmal extra Projekte.
Zwischenbericht 17:26 Uhr
Jetzt arbeite ich seit etwa 3,5 Stunden zusammen mit Things und bin sehr produktiv gewesen. Das abhaken einer Aufgabe führt eigentlich immer zu einem euphorischen Gefühl
(das wusste ich aber schon
). Was mir sehr gut gefällt ist, dass ich im Fenster “Heute” nur die Sachen sehe, die ich heute erledigen muss, andere Aufgaben die z.B. erst bis Ende der Woche erledigt werden müssen werden vorerst ausgeblendet. Dadurch wirkt das ganze übersichtlicher und man behält besser im Auge was sofort gemacht werden muss. Wenn ich gleich mit allen Tasks für heute fertig bin, widme ich mich denen im Anzeigefeld “Als nächstes” und wenn ich dann noch mehr Zeit und Lust habe, taste ich mich zu “Irgendwann” heran
. Wie das synchronisieren mit dem iPhone funktionieren soll habe ich leider noch nicht heraus gefunden, möglicherweise ist dies bei der Demoversion einfach nicht möglich. Ich werde also zur Vollversion umsteigen müssen.
Die Vollversion gibt es für 36,49 €. Ich denke das ist das Programm auch wert.
Things für das iPhone:
Die iPhone Version ähnelt der Mac Version sehr. Auch hier gibt es einen Eingang, eine zeitliche Aufteilung (Heute, Als Nächstes, Geplant, Irgendwann), die unterscheidung in Projekte und das Logbuch (für erledigte Aufgaben). Die Oberfläche ist leicht zu bedienen und sehr bedienerfreundlich. Wenn es mir eines Tages noch gelingt Things mit dem Mac zu synchronisieren werde ich eine Party feiern
.


Update 18:57: iPhone und Mac synchronisieren
Gerade habe ich eine Nachricht von Alex auf Facebook erhalten, der mir freundlicherweise erklärt hat wie man das iPhone mit der Things-Version auf dem Mac synchronisiert. Man drückt Apfel + , um den Einstellungsdialog zu öffnen. Dort geht man auf iPhone und verbindet das iPhone mit Things (Vorraussetzung dafür ist, dass beide im selben w-lan sind). Dann öffnet man Things auf dem iPhone und verifiziert sich mit der Eingabe eines Bestätigungscodes. Dann werden die Aufgaben synchronisiert. Bei mir hat es auf Anhieb geklappt und ich hab jetzt alle Aufgaben auf dem iPhone. Das macht die App noch effektiver.
Preis-Leistungs-Verhältnis:
Mein erster Gedanke war “7,99 € für ein To-Do-Listen Programm ist etwas überzogen”. Doch Things ist mehr als nur ein To-Do-Listen Programm es ist sehr vielfältig und komfortabel. Ich denke dafür sind die 7,99 € gerechtfertigt.
Fazit:
Ich werde Things noch weiter im Alltag auf Herz und Nieren prüfen und diesen Artikel entsprechend erweitern und überarbeiten.


Ich bin Chaim Dönnewald und komme aus Dortmund. Ich beschäftige mich viel mit SEO, Ajax und PHP.



Ein wirklich toller Artikel, gerade weil ich auch ein User von Things bin und es mich immer freut, wenn auch andere damit arbeiten! Es ist wirklich ein “Genuss” die beiden Apps aufzurufen und ein ToDo “abzuhaken”
Mir bleibt nur noch hinzuzufügen: Willkommen im Kreise der Things-User
Bastian schrieb am Mittwoch, 30.09.09 um 06:54 Uhr