Ich hatte bereits aufgegeben nach einer geeigneten Poker Software zu suchen, die auch auf dem Mac läuft. Doch nun habe ich durch Zufall ein Open Source Programm namens “PokerTH” gefunden. TH steht übrigens für Texas Hold’em (wer hätte das gedacht?). Das Programm läuft auf dem Mac unter Windows und Linux. Man kann gegen den Computer Spielen (bis maximal insgesamt 10 Spieler – also 9 Computergegner) in einem Netzwerk oder online gegen andere Spieler.
Das Design der Spielräume ist simpel aber akzeptabel und die Fangemeinde von PokerTH ist relativ groß so findet man eigentlich zu jeder Tages- und Nachtzeit einen Internet Pokerraum in dem man mitspielen kann. Das ganze läuft auf der Just 4 Fun Basis, man kann also nicht um Geld zocken. Wer online Geld gewinnen will hat als Apple User leider noch keine so große Auswahl, da die meisten Poker Softwares nur auf Windows laufen. Hier muss man also entweder verzichten oder sich Parallels installieren.
Wenn ich mit dem iPhone in einer fremden Stadt unterwegs bin und ein Café oder eine Bar suche, würde ich normalerweise die integrierte Google Maps Funktion nutzen, meinen aktuellen Standpunkt auswählen und “Café” oder “Bar” oder etwas vergleichbares eingeben. Alternativ kann ich aber auch Twitter nutzen und meine Follower fragen, ob jemand aus dieser Stadt kommt und einen Tipp für mich hat. Oder ich befrage den Twitter-Bot DrQype des Online Bewertungsportals Qype.
Dieser Bot ist ein super Beispiel dafür, wie man einen Bot effizient und sinnvoll einsetzen kann. Ich schicke ihm einen Replay mit dem was ich suche und meinem aktuellen Standort und er antwortet mir mit den Top 3 Treffern zu meiner Anfrage.
Getestet habe ich es mit “Café Dortmund-Innenstadt“:

Die Antwort kam direkt danach als Replay:

Diese Ergebnisse treffen 100% zu.
Dann habe ich direkt noch ein paar andere Versuche gestartet.
- Pizzeria, Dortmund-Holzen
- Bar, Bockenheimer Landstraße Frankfurt am Main – Ein Resultat gefunden: BLOCK HOUSE – leider ist dies keine Bar sondern ein Steakhouse
- Irish-Pub, Dortmund – 2 Resultate gefunden (mehr gibt es auch nicht, glaube ich): HICC UP und Limerick’s
In meinem Twitterprofil steht: Dortmund | Franfurt am Main. Laut Qype, würde der Bot es auch auslesen, wenn man in den Profildaten eine Stadt angegeben hat, leider funktioniert es bei mir nicht da ich zwei Städte angegeben habe, oder? Doch es hat funktioniert!
Im Vergleich zu Google Maps
- Café Dortmund-Innenstadt
In den SERPs wird kein Google Maps Ausschnitt angezeigt. Wenn ich aber auf Maps gehe, finde ich da mehrere Resultate.
- Pizzeria Dortmund-Holzen
Kein Kartenausschnitt. Und auch Google Maps scheint mit der Suchanfrage überfordert. Komischerweise gibt es aber ganz sicher eine Pizzeria in Holzen und erst Recht in der Umgebung…
- Bar Bockenheimer Landstraße Frankfurt am Main
Endlich kann Google mal punkten. Da wo der Qypebot leider nicht soviel gefunden hat findet Google Maps eine ganze Menge. In den SERPs sogar auf Platz 1:

- Irish-Pub Dortmund
Qype hat zwei gefunden und Google findet nur einen.

- Subway
Also in den SERPs zeigt mir Google keinen Ausschnitt aus Google Maps an. Dafür aber einige, wenn ich direkt auf Google Maps klicke.
Fazit: Der Bot ist noch nicht ausgereift. Die Idee und der Ansatz sind aber schon sehr gut!
Weiterführend es im Qypeblog.
Es gibt Programme, die installiert man und bereits nach wenigen Stunden fragt man sich wie man zuvor ohne dieses Programm überhaupt leben konnte. 1Password ist eines dieser Programme. Ich habe es erst vor wenigen Tagen installiert und ich bin jetzt schon hin und weg. Das Teil macht mein Leben so einfach! Aber fangen wir am besten Mal vorne an!
1Password ist eine Passwort-Management-Softwarelösung von Agile Web Solutions. Während des Surfens speichert man damit alle Passwörter aus Registrierungen bzw. beim einloggen. Auf die Passwörter kann man dann später nur zugreifen, wenn man das Masterpasswort hat.

Wenn man dann Zugriff auf 1Password erhalten hat, hat man eine Auflistung von allen Accounts etc. für die Passwörter gespeichert wurden und kann die Passwörter daraus kopieren. Aber es geht noch komfortabler. Für die Browser werden extra Toolbars installiert, damit man sich problemlos einloggen kann. Ich gehe also z.b. auf Twitter, klicke auf Fill und wähle einen der Accounts aus mit denen ich mich einloggen kann (falls ich nur das Passwort für einen Twitteraccount gespeichert habe kann ich logischerweise nur einen Account auswählen…) und dann werde ich automatisch angemeldet.
Wenn ich mein Passwort ändere, werde ich auch gleich gefragt für welchen Account das Passwort in der 1Password Datenbank geändert werden soll. Und was auch sehr cool ist und auf jeden Fall zur Sicherheit beiträgt: Man kann mit 1Password direkt sichere Passwörter generieren!
Bis Weihnachten sind es nur noch 4 Wochen und manch einer macht sich schon Gedanken darüber was er verschenken könnte oder was ihn wohl am 24.12. erwartet. Ich selbst feier jetzt kein Weihnachten, sondern ein ähnlich besinnliches 8-tätiges Fest namens Chanukka – aber auch da kann man sich Geschenke machen. Falls jemand von euch auf die Idee gekommen ist zu Weihukka einen Mac oder einen iPod Touch bzw. ein iPhone zu verschenken, habe ich hier eine kleine Liste zusammengestellt. Sie ist sicherlich auch für diejenigen interessant, die zu den Festtagen auf Apple umsteigen möchten.
Durch Zufall bin ich auf ein Programm namens Fluid gestossen. Es basiert auf dem Safari Webkit und erzeugt Safariinstanzen von verschiedenen Websites. Das heißt, man erstellt für bestimmte Websites einfach einen eigenen Browser. Das klingt einfach (ist es auch) und ist genial.
Die Fluidinstanz fungiert vollkommen unabhängig vom Safari oder anderen default-Browsern. Wenn also Firefox bzw. Safari bei mir abstürzen, ist meine Fluidinstanz davon nicht betroffen. Außerdem hat der Sitespecificbrowser ein eigenes Icon im Dock, das sieht nicht nur schick aus sondern schafft zusätzlich etwas Übersichtlichkeit.
Ich bilde mir außerdem ein, dass es meine Produktivität steigert, da ich den Site Specific Browser nur für eben diese Applikation benutzen kann und mich so nicht so schnell ablenken lasse. Denn jede Seite, die ich aufrufen will, aber nicht auf der “Hauptdomain” (in diesem Fall “online-im-park.de” liegt, wird automatisch in meinem Default-Browser geöffnet. Zum bloggen verwende ich so z.B. meine Blog-Instanz + ein Firefox Window zum recherchieren auf einem eigenen Space.

Und mein Dock sieht übrigens jetzt so aus:

Rechts, vor der Abtrennung zu den Ordnern, neben Tweetie werden zwei Fluidinstanzen angezeigt. Das eine ist Gmail und das andere ist mein Blog. Die Icons dafür stammen von Chris Ivarson. Dort findet ihr noch mehr coole Fluid Symbole u.a. für Facebook oder für die Google Docs.