Da soll es doch Leute geben, die alles über sich ins Internet stellen. Ganz vorne natürlich ich. Aber auch eine junge Dame aus Duisburg namens Maike Langer. Neben ihrem persönlichen Weblog, führt Maike einen Twitteraccount, einen Facebookaccount und ein Youtube Konto. Soweit also nichts besonderes, würde es da nicht ein Forum geben indem derzeit heftig darüber diskutiert wird.

Am 30.04.2010 zelebrierte ich die letzte Bioklausur meines Lebens im Rahmen der schriftlichen Abiturprüfungen 2010 im Biologie Leistungskurs. Für alle Unwissenden unter euch werde ich kurz das Verfahren skizzieren. Man erhält drei Themenvorschläge, daraus muss man dann zwei auswählen und bearbeiten. Zur Auswahl stand ein Themenkomplex zu Ökologie (irgendwas mit Flechten…), einmal Genetik und einmal Evolution (Über das Paarungsverhalten der Blaumeise oder zumindest so ähnlich). Vom Schulministerium vorgesehen war außerdem noch ein vierter Themenvorschlag, der aber in einer vorherigen schulinternen Auswahl verworfen wurde.
Ich entschied mich natürlich gleich für das einfachste: Ökologie und Evolution und habe damit voll ins schwarze getroffen. Ich muss sagen, dass ich echt verdammt froh bin nichts für Bio gelernt zu haben, denn sonst hätte ich nur meine kostbare Zeit verschwendet.
Nachdem ich in 75% der Zeit schon etwa 12 Seiten über die Auswirkung der Luftverschmutzung in der Düsseldorfer Innenstadt auf die Flechtenpopulation geschrieben hatte musste ich in der knappen Zeit die mir noch blieb also irgendwas über das Paarungs-/ Selektionsverhalten der Blaumeise auf meine Doppelbögen klatschen… Nun fassen wir die Kernfacts mal kurz zusammen:
- Blaumeisen leben in der Regel nur ein Jahr, sie sterben im Winter. Die kräftigsten Tiere allerdings überleben den Winter
- Je größer und kräftiger ein Blaumeisenmännchen ist, desto länger ist seine Gesangsstrophe
- Blaumeisenweibchen betrügen ihre schwachen Männchen mit stärkeren Alphamännchen um das Erbgut ihrer Kinder aufzuwerten, die Vogeljungen schieben sie dann dem schwachen Männchen unter
- Aus Untersuchungsreihen ist bekannt, dass die “nicht betrogenen Männchen” zum größten Teil den Winter überlebten, die betrogenen Männchen allerdings nicht
Es ist an der Zeit diesen Blog endlich als Plattform zu nutzen um wichtige Dinge zu publizieren und damit meine ich nicht nur SEO.
Jedes Mal wenn ich blogge, ist es eine Gradwanderung zwischen dem was mich interessiert und was andere interessiert. Zusätzlich versuche ich originell zu bleiben und Inhalte zu bieten, die man nicht schon in tausend anderen Blogs findet und jeden Tag frage ich mich: Verdammt liest das hier eigentlich irgendjemand?
Aber das ist jetzt nebensächlich, denn ich möchte nun über etwas interessantes bloggen: Social Engineering. Vielleicht erinnert sich jemand von euch an die Filmrezension, die ich vor einiger Zeit geschrieben habe: Takedown. Der Film behandelte den Fall des Hackers Kevin Mitnick, der neben seinen technischen Skills mit einer “Real-Life-Hacking” Methode, dem Social Engineering arbeitete. Social Engineering bedeutet, dass man Menschen dazu bringt vertrauliche Informationen rauszugeben und/oder sich unbefugten Zugang zu Daten etc. zu verschaffen. Social Engineering basiert auf der Annahme, dass der Mensch von Natur aus anderen Menschen unbürokratisch und unkompliziert helfen will bzw. die Hilfe anderer Menschen auch gerne annimmt. Dabei vernachlässigt er, aufgrund seiner Naivität und Gutgläubigkeit, jegliche Sicherheitsvorschriften.
Das besteabgesichertste Netzwerk bringt also nichts, wenn der einzige Typ, der das Passwort hat dieses ohne Nachzudenken an andere rausgibt. Klingt wahrscheinlich so einfach, dass man nicht denken könnte, dass es funktioniert. Aber es funktioniert wirklich. Dazu gibt es einige sehr coole Reallife Beispiele, die auch in dem Film Takedown verarbeitet wurden. Bzw. in Mitnicks Buch “Die Kunst der Täuschung”.
Auf der Suche nach einem geeigneten Beispiel bin ich auf dieses Video hier gestossen. Es erinnert mich ein bisschen an das SEO-Video, das vor einiger Zeit die Runde machte. Das Video ist ein bisschen dilettant und ich glaube der Typ ist erst 12 oder so. Aber der Grundgedanke ist ja schon mal richtig.
Besser ist dann doch dieses Video hier: How to Get Into Any Club
Takedown, auch bekannt als Hackers 2 ist ein Film von Joe Chappelle, der auf dem gleichnamigen Buch “Takedown” von Tsutomu Shimomura basiert. Der Film handelt von der Geschichte des weltweit bekanntesten und besten Hackers Kevin Mitnick. Kevin Mitnick, der unter anderem auch das Buch “Die Kunst der Täuschung: Risikofaktor Mensch.” verfasst hat (dazu wird es in diesem Blog auch mal ein Review geben!), zeigt in dem Film die Grundzüge des Social Engineerings (auch dazu wird es bald einen Blogpost geben!). Außerdem reisst der Film Themen wie die Hackerethik, Unterschiede zwischen Hackern und Crackern sowie die Idee des Hacktivism (auch hierzu irgendwann mal einen eigenen Blogpost!) an.
Die Handlung besteht daraus, dass der Computerexperte Tsutomu Shimomura vor einem Kongress eine – angeblich von ihm entdeckte – Möglichkeit präsentiert ein Handy als Abhörgerät zu benutzen. Kevin Mitnick versucht durch Social Engineering an das Wissen zu dieser Technologie zu gelangen und wird von Shimomura am Telefon verbal angegriffen, daraufhin beschließt er Shimomura zu hacken um sich für dessen Äußerung zu rächen. Die Sache schaukelt sich hoch, Mitnick läd sich den Inhalt von Shimomuras Festplatte herunter und löscht diese danach. Dabei entdeckt er einen Virus, den Shimomura dazu einsetzen möchte Aufträge für seine Firma zu sichern.
Mein Fazit zum Film Takedown:
Der Film ist zur Unterhaltung ganz nett, vermittelt aber kein sonderlich gutes, differenziertes Bild von der Hackerszene oder von Kevin Mitnick. Wichtige Themen werden im Film nur angerissen, dem Zuschauer aber nicht vernünftig erläutert. Von daher, sollte man den Film nicht all zu ernst nehmen.
Kevin Mitnick ist unter dem Nicknamen Condor bekannt geworden. Er war Teil der Hackergruppierung Roscoe Gang und ist eine Koryphäe auf dem Gebiet des Social Engineerings. Er soll über 100-Mal in das Computernetzwerk des FBIs und in das des Pentagons eingedrungen sein.
Der Film ist übrigens bei Amazon erhältlich.
Twitter ist bekanntlich ein bisschen wie Schwanzvergleich (anscheind löst Twitter langsam den Pagerank ab
) je mehr Follower desto besser. Und so kommt es, dass man hin und wieder von Tricks liest, die teilweise schon ein bisschen Black Hat und Spammy sind aber eine Menge neuer Follower versprechen.
Kurzer Disclaimer: Bevor ihr euch aufregt, lest den Artikel zu Ende
Der einfachste:
Einfach einen neuen Account anlegen und ganz viele Leute grundlos follown, wenn sie zurück follown schmeisst man sie wieder raus.
Was bringt das? Man wirkt wichtiger. Klar, wenn ich 1000 Follower habe und gleichzeitig 1000 Leuten followe, dann sieht jeder dass die mir einfach zurück folgen. Wenn ich aber nur nur 200 Leute verfolgen, mich aber wiederrum 1000 verfolgen, dann muss ich wichtig sein.