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	<title>Chaim&#187; Philosophisch</title>
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	<description>Design ist... wenn man nichts mehr wegnehmen.</description>
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		<title>Die &#8220;noch zu lesen&#8221;-Liste</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 09:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chaim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophisch]]></category>
		<category><![CDATA[Privat]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab und zu tue ich etwas für meine Bildung und lese ein Buch. Ich gebe vor es kommt nicht oft vor und die Liste der Bücher, die ich irgendwann mal lesen möchte umfasst etwa soviele Einträge wie die ungelesenen Blogposts in meinem Feedreader. Außerdem habe ich die Angewohnheit niemals Bücher zu Ende zu lesen  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab und zu tue ich etwas für meine Bildung und lese ein Buch. Ich gebe vor es kommt nicht oft vor und die Liste der Bücher, die ich irgendwann mal lesen möchte umfasst etwa soviele Einträge wie die ungelesenen Blogposts in meinem <a href="http://www.online-im-park.de/2009/09/30/mac-feedreader/" class="liinternal">Feedreader</a>. Außerdem habe ich die Angewohnheit niemals Bücher zu Ende zu lesen <img src='http://www.online-im-park.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Das möchte ich aber nun ändern, um endlich mit dem Vorurteil aufzuräumen, dass ich <span style="text-decoration: line-through;">dumm sei</span> niemals Bücher lesen würde. Passend zu einem solche utopischen Vorhaben (Bücher lesen, wo gibt&#8217;s denn sowas) möchte ich meinen Vorsatz um einige Vorgaben erweitern (sonst wärs ja zu schwammig nachzuvollziehen <img src='http://www.online-im-park.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) und <strong>jeden Tag eine Stunde</strong> lesen. Mir wird jetzt schon schlecht, wenn ich mir den letzten Satz noch einmal ganz genau angucke&#8230; und mit Lesen meine ich natürlich Bücher, denn Blogs, Twitter, Onlinemagazine, E-Mails etc. lese ich ja schon mehr als nur eine Stunde täglich. Passend dazu möchte ich zusätzlich noch einen Tag in diesem Blog einführen, an dem ich eine kurze (oder nicht ganz so kurze) Rezension über das Buch schreibe, das ich gerade lese. Ich dachte dabei an den Donnerstag. Allerdings könnt ihr alternative Vorschläge gern über die Kommentare abgeben.</p>
<p>Und weil es so gut zu meinem Vorsatz passt, starte ich meine Leseliste gleich mit einem Buch das ich schon vor einigen Monaten gekauft und bestimmt schon seit 2 Jahren lesen will: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Utopia_%28Roman%29" rel="nofollow" class="liwikipedia">Utopia</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Morus" rel="nofollow" class="liwikipedia">Thomas Morus</a>. Selbstverständlich in deutscher Sprache (man möchte es mit der Bildung ja nicht übertreiben, das ist auch nicht gut!). Für alle die es mir gleich tun möchten, kann man Utopia entweder über <a href="http://ad.zanox.com/ppc/?13963096C876556913T&amp;ULP=utopia" class="liexternal">Amazon</a> bestellen oder in der Buchhandlung eures Vertrauens kaufen.</p>
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		<title>Code is Poetry</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 12:09:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chaim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophisch]]></category>
		<category><![CDATA[Programmierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meiste Zeit arbeite ich schnell. Sicher, Zeit ist Geld. Doch es kommt noch schlimmer, seit ich mich zurück erinnern kann, mache ich in meinen Klausuren (früher hieß das ja noch &#8220;Arbeiten&#8221;) Flüchtigkeitsfehler und zwar ziemlich gravierende. Ich vergesse Buchstaben am Ende des Satzes oder ganze Wörter. Ich habe seit ich denken kann eine schmierige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.online-im-park.de/wp-content/uploads/2009/11/code-is-poetry.jpg" rel="lightbox" class="liimagelink"><img class="alignnone size-medium wp-image-990" style="float: left; margin:10px;" title="Code is Poetry" src="http://www.online-im-park.de/wp-content/uploads/2009/11/code-is-poetry-300x232.jpg" alt="code-is-poetry" width="300" height="232" /></a>Die meiste Zeit arbeite ich schnell. Sicher, Zeit ist Geld. Doch es kommt noch schlimmer, seit ich mich zurück erinnern kann, mache ich in meinen Klausuren (früher hieß das ja noch &#8220;Arbeiten&#8221;) Flüchtigkeitsfehler und zwar ziemlich gravierende. Ich vergesse Buchstaben am Ende des Satzes oder ganze Wörter. Ich habe seit ich denken kann eine schmierige und unleserliche Handschrift (gut, das trifft auf viele zu&#8230; <img src='http://www.online-im-park.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) und vor allem lasse ich mich durch alles sofort ablenken. Am meisten bekommen das die Menschen zu spüren, die eng mit mir zusammenarbeiten zum Beispiel <a href="http://www.logistik-wissen.com/" class="liexternal">Julian</a> (ja ich weiß du sagst, das sei nun mal mein &#8220;Wesen&#8221; <img src='http://www.online-im-park.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) als wir an seinem Design gesessen haben, kam ich auch ständig vom Thema ab, obwohl wir schon recht konzentriert gearbeitet haben.</p>
<p>In der Realität geht es soweit, dass ich mich an bestimmten Orten gar nicht konzentrieren kann. Ich habe einen krankhaften Aufräumwahn, wenn es um meinen Schreibtisch geht. Ich muss alles minimalistisch halten, die Stifte symmetrisch zur Tischkante legen, alles vom Schreibtisch räumen, was ich gerade nicht brauche damit ich mich überhaupt mal auf eine Sache konzentrieren kann. (Böse Zungen sprechen sogar von Zwangshandlungen <img src='http://www.online-im-park.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   ) Sobald etwas in meinem Blickfeld auftaucht, das nicht direkt mit der Tätigkeit verbunden ist, die ich gerade ausführen soll, lasse ich mich dadurch ablenken.</p>
<p>Doch worauf ich eigentlich hinaus will, ist, dass diese (Konzentrations-)Schwäche mir in vielerlei Hinsicht im Wege steht. Denn ebenso chaotisch und flüchtig sehen leider oft auch meine Codes aus. (Wenn ich mich nicht zwinge sie superordentlich zu schreiben, was ich nun immer mehr tue). Das muss nicht, kann nicht und darf nicht sein. Denn Code ist Poesie. Oder um es in schöner Wordpressmanier auszudrücken: <strong>Code is Poetry!</strong></p>
<p><strong>Was macht für mich einen guten Programmierer aus?</strong></p>
<p>Neben den Skills, achte ich inzwischen sehr konservativ, man könnte auch sagen spießig auf:</p>
<p><strong>sauberen, übersichtlichen, verständlichen Code</strong></p>
<p>Das bedeutet gut strukturiert, mit Kommentaren versehen und valide.</p>
<p>In gewisser Hinsicht bin ich <strong>Perfektionist</strong>. Das steh im krassen Widerspruch zu meiner Schluderigkeit (ebenso wie meine Ordnungsliebe und Aufräumwahn in krassem Widerspruch zu meiner Faulheit und der Angewohnheit überall alles liegen zu lassen, stehen&#8230;). Ich liebe es gerade Linien zu sehen, ich liebe Ordnung und Symmetrie, ich liebe Organisation. Ich liebe schwarze Farbe auf weißem Hintergrund und ich liebe den Minimalismus. Denjenigen, die in den letzten Tagen das (zweifelhafte) Vergnügen hatten mit mir wegen eines <a href="http://www.online-im-park.de/2009/10/29/unzuverlassige-freelancer/" class="liinternal">Designs</a> zu kommunizieren, kommt nun vielleicht wieder in den Sinn, dass ich jedes Mal gesagt habe, wie wichtig es mir ist, dass ein Design übersichtlich und professionell aussieht. Dass man eine Struktur und gerade Linien darin erkennt. Ebenso ist es auch mit Source Code. <strong>Programmierer ist ein Traumberuf, eine Berufung</strong> und in gewisser Hinsicht arbeitet man auch mit Träumen. Das klingt philosophisch, übertrieben und irgendwie ein bisschen kitschig aber es ist die Wahrheit. Wer die Fähigkeit besitzt zu programmieren, der kann <strong>etwas aus dem Nichts erschaffen</strong>. Er kann Gedanken, Ideen in konkrete Dimensionen zwängen. Er kann aus dem, wovon man vorher nur reden und träumen konnte etwas zum Anfassen (bzw. anklicken) schaffen. Er sollte diese Gabe nicht so flüchtig einsetzen, <span style="text-decoration: line-through;">wie ich meine Klausuren schreibe <img src='http://www.online-im-park.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </span> sondern mit Sorgfalt und sich Mühe bei seinen Codes geben. Denn: <strong>Code is Poetry!</strong></p>
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