Wenn ich gewusst hätte, was die folgenden Tage bringen hätte ich am Mittwoch, den 21. Juli sicherlich ein wenig länger geschlafen.
Mittwoch Abend, 18:00 Uhr – OMpott | 10 Stunden wach

Stattdessen machte ich mich gegen 17 Uhr auf den Weg nach Bochum um am dritten OMpott vorbeizuschauen. Für mich wars der erste OMpott, weil es bei den ersten beiden Malen leider nicht hingehauen hat. Die Veranstaltung fand im Café Sachs in der Bochumer Innenstadt statt. Mit dabei waren neben dem Veranstalter Randolf Jorberg auch Nadine und Günter von Fliks und noch einige andere mir bis dato unbekannte Menschen aus dem Online-Marketing. Viele von ihnen kann ich leider gerade nicht hier erwähnen, da ich sie über die Xing Gruppe nicht wieder finde, wer sich also angesprochen fühlt darf sich gerne über die Kommentare melden um auch hier zu erscheinen.
Leider musste ich mich gegen 20 Uhr auch schon auf den Weg machen um rechtzeitig zu einer privat Party in der Weltmetropole Recklinghausen zu erscheinen.
Gemütszustand: Gut gelaunt
Geburtstagsgeschenke sind allgemein dafür bekannt zu beweisen wie kreativ man ist und wie gut man seine Freunde wirklich kennt. Und ich muss sagen, dieses Jahr haben manche Leute voll ins Schwarze getroffen. Da hätte ich doch beinahe die Biografie von Silvio Berlusconi bekommen, nur leider ließ sie sich nicht mehr rechtzeitig auftreiben und war sogar bei Amazon vergriffen… aber ich muss ganz ehrlich sagen: es wäre perfekt gewesen. Es wäre einfach das perfekte Geschenk gewesen und hey der Wille zählt
aber trotzdem die Aufforderung an euch: Wenn irgendjemand nen Link haben will aus meinem Blog und mich obendrein noch vollends glücklich machen möchte dann soll er mir verdammt noch mal einfach die Biografie von Silvio Berlusconi schenken! Wenn ihr mehrere Links haben wollt gibt es darauf eigentlich nur eine Antwort: schenkt mir mehrere Biografien, es müsste eigentlich ausreichend geben.
Aber wenn wir schon beim Thema Bücher sind: Von meinen A. K. – Fanclub – Mitgliedern Religionskurs-Leidensgenossinnen Luda und Ramina bekam ich ein Buch, das eigentlich nur für mich geschrieben wurde. Es heißt: Handbuch für echte Männer. Wer jetzt lautstark auflacht und irgendwas von Alphamännchen murmelt, hat es verstanden. Alle anderen müssen nun leider unwissend sterben.

Wie auf dem Bild zu erkennen ist, trägt das Buch eine Widmung. Wahrscheinlich damit ich es nicht weiterverschenke… Auch hier merkt man wieder sehr deutlich, wie gut die Mädels meine Identität kennen
Das Buch enthält übrigens zahllose Sachen, die ich nun nach der Schule mit meinem Leben anstellen kann und ich muss sagen: es sind echt gute Anregungen dabei:
- Mit den Bullen laufen
- Ein Auto knacken und kurzschließen
- Forellen kitzeln
- Schnapsbrennen im Wok
und vieles andere, was ich unbedingt mal machen muss um mein leben noch unterhaltsammer zu gestalten.
Es würde jetzt leider den Rahmen sprengen auf alle Einzelheiten meines Geburtstags am vergangenen Sonntag einzugehen, deswegen werde ich es bei diesen Sachen belassen und ihr könnt sicher sein, dass es demnächst ein Review von dem Buch gibt das nur für mich geschrieben wurde. Und einen aufklärenden Post über meine Biologie LK-Abiturklausur, das Paarungsverhalten der Blaumeisen und was das mit echten Männern zu tun hat.
An dieser Stelle möchte ich mich auch gleich noch mal entschuldigen bei allen, die noch keine Antwort auf ihre Mails der letzten Tage erhalten haben, die werde ich jetzt nach und nach abarbeiten UND den Biertestblogpost von meinem Gewinnspiel schreiben.
Anders als bei den meisten Dortmunder Schulen fand unsere Mottowoche erst in der Woche nach den Ferien anstatt in der Woche vor den Osterferien. Mich jetzt ausführlich über diese Absurdität auszulassen würde leider den Rahmen sprengen
Für alle Unwissenden: Mottowoche bedeutet sich jeden Tag in ein anderes Outfit zu schmeißen und Alkohol zu konsumieren. Man könnte sagen: Eine große Party ist omnipräsent.
Hier aber mal nur meine beiden Highlights:

Tag 1: Rockstars
Anfangs etwas ratlos, zerschnitt ich mir schließlich die Jeans, zog eine Lederjacke über, setze eine Sonnenbrille auf und klatsche gefühlte 5 kg Wachs in meine Haare.
Auf den Fotos sieht man einmal mich, mit einem Dortmunder Kronen Export und auf dem anderen Foto einen Leser meines Blogs, der das Herforder Pils überhaupt nicht schlecht fand.
Es gibt in meinem Leben nichts unbefriedigenderes und verhassteres als Webseiten für andere Menschen zu erstellen. Man könnte wirklich sagen, ich verabscheue diese Tätigkeit. Nur leider lässt sich mein schizophrenes Wesen immer wieder dazu überreden eine solche Aufgabe zu übernehmen: ein Beweis mehr dafür, dass der Mensch nicht aus seinen Fehlern lernt.
Wahrscheinlich bin ich verwöhnt, denn 90% meiner Zeit verbringe ich mit dem tollsten Job der Welt. Denn ich mache Menschen mit meiner Arbeit glücklich, ich bin kreativ und lerne ständig neue und faszinierend-kreative Menschen kennen. Außerdem kann ich den ganzen Tag meine Lieblingsmusik hören, essen wann ich will, während der Arbeit Alkohol konsumieren und ich kriege auch noch Geld dafür. Und ja, dass ist eigentlich der wichtigste Grund – nicht das Geld das ist natürlich auch wichtig
– ich “arbeite” nicht ich mache etwas was mir spaß macht: beruflich!
und das ist “des Pudels Kern”, würde Goethe sagen oder um es mit den Worten Dieter Bohlens zu sagen:
Wenn ich 18 Stunden am Tag an meinem Hobby arbeite, dann ist das doch nur gutbezahlte Freizeit
oder zumindest so ähnlich sagte er es in “Der Bohlenweg”
Heute im RE 6 nach Minden: Ich betrete in Hamm den recht ordentlich besetzten Regionalexpress nach Minden über Bielefeld und Herford und treffe direkt auf eine Blau-Weisse-Horde. Der weniger fußballinteressierte Leser ist vielleicht geneigt nun zu glauben ich sei im Schlumpfdorf gelandet aber so war es nicht, auch wenn die durchschnittliche Intelligenz in Schlumpfhausen kaum höher sein könnte. Ich stand mitten in einer Schar von Schalkefans. Direkt gegenüber von mir befanden sich einige von ihnen, tranken Veltins Bier und fanden in der BILD-Zeitung eine Niveauentsprechende Lektüre für die Fahrt. Im Rahmen dieser sozialen Interaktion erlebte ich einen Kulturschock als eine junge volltrunkene und vollbusige Dame, nachdem sie eine BILD-Zeitung ergattert hatte und ihren Begleitern euphorisch vom Tagesgeschehen berichtete, ihren vermeintlichen Freund nach irgendetwas fragte, dass anscheind mit dem Leitartikel der Zeitung zu tun hatte. Dieser erwiederte selbstbewusst:
Wir fahren hier auf Schalke und nicht in ‘Wer-Wird-Millionär-Quiz’
Er hatte eindeutig soeben die Highscore im Niveaulimbo geknackt und ich stand kurz davor diese Aussage mit
die Grammatikfehler, die du in einem Satz machst kann ich nicht mehr an einer Hand abzählen
zu kommentieren. Doch da ich bei diesen Blau-Weissen ein gesteigertes Agressionspotenzial vermutete hielt ich mich bedeckt.