Google Maps Advertising geht in die zweite Runde! Nachdem ich vor kurzem bereits über mögliche Geschäftsmodelle mit Google Maps berichtet habe, habe ich inzwischen noch mehr sehr coole Ansätze zur Umsatzsteigerung mit Google Maps gefunden. Heute möchte ich zwei Geschäftsmodelle mit Adwords vorstellen.
So habe ich vor ein paar Tagen nach “augen lasern” gesucht. Die SERPs waren schön mit Anzeigen vollgepumpt und ganz oben fand ich eine Adwords Anzeige mit einem eingebetteten Maps – Ausschnitt.

Der Maps Ausschnitt war allerdings zum ausklappen. Eingeklappt sieht das ganz so aus:

Also kein sonderlicher Eye-Catcher, wenn der Kartenausschnitt allerdings ausgeklappt wird überzeugt dieses Werbemittel auf jeden Fall.
Google versucht bekanntlich alles zu vermarkten. Und dank mobilem Internet steigt die Google Maps Nachfrage gewaltig. Es wird also nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Google mit neuen Geschäftsmodellen aufwartet um ihr Kartentool optimal vermarkten zu können: Google Maps Advertising (GMA) oder so wird dann wohl die Rede sein…
Doch es gibt auch jetzt schon einige spannende Guerilla Marketing Ideen um Google Maps effektiv zu nutzen.
Google hat ein neues Patent eingereicht um die Whois-Daten von Domains zu Gunsten der lokalen Suche auszuwerten (nachlesen). Das Patent beschreibt, dass die Whois-Daten zukünftig ebenfalls vom Crawler erfasst werden sollen und anhand der Adressdaten Rückschlüsse auf die Lage des Unternehmens (das zu der Website gehört) gezogen werden können. Dazu müssen die Whois Daten mit den Einträgen in Branchenverzeichnissen abgeglichen werden. Bei fehlenden Daten in Branchenverzeichnissen hätte Google die Möglichkeit, die allein Whois-Daten für die Ortsbestimmung heran zu ziehen.
Dies ist allerdings suboptimal, da die Whois-Daten nicht immer mit dem Standort eines Unternehmens übereinstimmen. In einigen Fällen findet man in den Whoisdaten die Agentur, die den Webauftritt betreut oder bei Ketten die für jede Niederlassung eine eigene Website haben, findet man in den Whois-Daten die Hauptniederlassung.
In Deutschland steht Google noch vor einem weiteren Problem: Google ist kein offizielles Denic Mitglied! Das heißt sie könnten sich die Daten wenn überhaupt nur über externe Abfragemethoden einholen, dies würde aber im Widerspruch zu den Nutzungsbedingungen der Denic stehen. Das hat der BöseSEO in seinem Blog sehr ausführlich erklärt: Google und DE Whoisabfragen.
Das Patent ist dennoch sehr interessant und hätte große Auswirkungen auf die lokale Suche, da Missbrauch von Daten (Scherzeinträge in Branchenverzeichnisse etc.) vermindert werden kann. Andererseits kann man damit aber sicherlich auch Schindluder treiben
Die local search ist cool. Die local search ist sogar so cool, dass ich darüber in meinem Blog berichten muss. Denn sie fasziniert mich seit Tagen und sie wird vor allem immer wichtiger. Ausschlaggebend dafür, dass ich mir darüber Gedanken gemacht habe, war meine Anmeldung bei Qype (btw.: sehr geiles Portal!) Ok Qype gibts ja jetzt schon ein bisschen länger, aber ich bin eben ein Spätzünder
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Aber nun erst mal der Reihe nach. Die lokale Suche bedeutet, dass Google mir Ergebnisse anzeigt, von Sachen die in meiner Nähe sind. bzw. die in der Nähe von dem Ort sind, den ich angegeben habe. Ich suche also nach “Tierhandlung Dortmund” und bekomme einen Kartenausschnitt präsentiert, der mir Tierhandlungen in Dortmund anzeigt.

Noch krasser ist es natürlich, wenn ich auf dem iPhone die Google Maps nutze und darüber nach Geschäften oder Dienstleistungen suche. Dann werden mir direkt die, in der Nähe meines aktuellen Standpunktes angezeigt.
Man kann sich denken, dass die Ergebnisse, die auch hier weiter oben stehen mehr Klicks abbekommen. Es hat ja niemand Lust bis G oder J oder sonst was zu lesen und dann auf ein Ergebnis zu gucken. Man liest automatisch zu erst A. Bei einem Blick auf die Karte wird schnell klar, dass die Ergebnisse nicht nach der Nähe zum Ausgangsort sortiert sind. Immerhin ist A viel weiter entfernt, als C und dennoch weiter oben angesiedelt. Es muss also andere Faktoren für das lokale Ranking geben.
Mögliche Faktoren für das lokale Ranking:
- Die Stadt und die Branche im Seitentitel und der Description
- Verlinkungen, in denen die Stadt bzw. die Branche erwähnt ist
- Kategorisierung in lokalen Branchenverzeichnissen
- Einträge mit vollständiger Adresse in Branchenverzeichnisse
- Das “zitieren” der Adresse auf anderen Websites
Für mich persönlich, klingen alle Punkte plausibel. Ich denke aber, dass man besonders dem letzten Punkt beachtung schenken sollte, darüber habe ich übrigens bereits schon einmal gebloggt: Local Search Ranking Faktoren.
Es wird wieder Zeit ein bisschen Linkliebe zu verschenken und ein wenig Informationen zu verbreiten. Deswegen hier eine Hand voll SEO Artikel, die ich in den letzten Tagen gefunden habe und interessant fand.
Da wäre zunächst eine Nachricht, die ich auf Gulli gefunden habe: Trojaner per SEO verbreitet – hat ja jetzt nicht direkt etwas mit dem Haupt- oder Nebenberuflichen SEO zu tun aber ist doch mal ganz interessant zu lesen.
Die besten SEO-Tipps um Google Maps zu dominieren bei Google Maps vorne positioniert zu werden. Das ist eine ganz interessante Auflistung, vorallem da die local Search immer wichtiger und immer spannender wird. Aktuell stimmten 32,2% dafür möglichst viele Adressdaten des Unternehmens in Branchenverzeichnisen zu hinterlegen. Das klingt recht logisch, ich hatte vor einiger Zeit darüber gebloggt, dass Adresszitate die Links der localsearch sind, passt ja zu diesem Gedanken.
SEOSoftware SEOlytics Testbericht: Ein sehr umfangreicher und ausführlicher Testbericht. Den Testbericht von eisy fand ich sehr hilfreich. Reinschauen lohnt sich sicherlich.
SEO Interview: Mit Marcus Tandler im SMXde Blog
Außerdem: Nischen Keywords mit SEO für Twitter vom SEOux Indianer.
Abschließend noch ein paar Artikel von SEO.at :
Die optimale Keyworddichte
5 einfache Tipps fürs RSS Feeds und SEO
Local Search Heros – Die besten Blogs zur lokalen Suche