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Szene

In dieser Kategorie finden sich Posts die sich nicht so leicht in bestehende Kategorien einordnen lassen. Dennoch haben sie alle gemeinsam, dass sie sich irgendwie mit der Netzkultur, dem Webworking, der Bloggosphäre etc. auseinander setzen.

Die Zukunft des Bloggens

20.10.
2009

Wie sieht die Bloggosphäre in 10 oder 5 Jahren aus? Welchen Platz wird der firmeneigene Blog bzw. die gesamte Bloggosphäre im Marketingmix von Unternehmen einnehmen und welche Einflüsse könnten Blogger auf Reputation und Image von Produkten und Dienstleistungen haben? Welche Formen des Bloggens bleiben dauerhaft bestehen, welche bilden sich neu, welche verlaufen im Sand? Dazu müsste man überlegen welche Formen des Bloggens es heute schon gibt:

Pseudobloggen

Das SEO-geschulte Auge erkennt einen Pseudoblog sofort, hier wird garnicht gebloggt, sondern einfach nur Wordpress o.ä. (99% Chance dass es Wordpress ist!) aufgesetzt um ein bisschen Content zu publizieren. In den meisten Fällen handelt es sich um kleine “Nischenprojekte” mit einer Hand voll Unterseiten, die einmalig eingepflegt aber nicht kontinuierlich erweitert werden. Dies kann man nicht ernsthaft als Bloggen bezeichnen, da hier nicht der Spirit des Bloggens sondern einfach die Bequemlichkeit von Wordpress gewählt wurde um seine Seite im Netz zu präsentieren.

Doch was ist überhaupt dieser Spirit of Blogging?

Wofür werden Blogs verwendet?

Wofür werden Blogs verwendet?

Ich hoffe mein Schaubild ist einigermaßen übersichtlich geworden :) es erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sicherlich habe ich viele Aspekte des Blogeinsatzspektrums außen vor gelassen. Ihr könnt Ergänzungen gerne in den Comments nachtragen. Ich werde den Artikel dann entsprechend ergänzen oder eine Fortsetzung nachreichen. Aber zu nächst müsste es reichen, erst einmal die hier eingezeichneten Aspekte zu beleuchten.

Das Schaubild zeigt verschiedene Einsatzgebiete für Blogs und zusätzlich (gelb hinterlegt) weitere Social Media Portale und Dienste, die mit der Bloggosphäre eng verbunden sind. Ich behaupte einfach mal, dass man Blogs zunächst einmal in zwei Kategorien teilen kann die Firmenblogs und die (amateur-)publizistischen Blogs. Private Blogs fallen in diesem Fall auch in den Amateurpublizismus. Diese Unterscheidung muss sein, weil es ein grundlegener Unterschied ist, ob ich einen Blog aufsetze in dem meine Mitarbeiter von Firmenevents o.ä. berichten, den ich nutze um neue Produkte ins Web 2.0 einzuführen oder einfach um meine Reputation zu pimpen. Ein Beispiel für einen solchen ist der Daimler-Blog, welcher sich nicht nur an webaffine Leser sondern auch an Internetamateure richtet, daher werden Begriffe wie Bookmarking, Twitter etc. erklärt. Die Präsenz von Unternehmen im Web dient vorallem der Reputation. Durch Youtube-Kanäle, Facebook-Profile, Twitter etc. wird versucht das Image eines Konzerns aufzubessern. Außerdem kann man mit ein wenig Feingefühl, um nicht zu sagen Medienkompetenz, den ein oder anderen Fauxpass vermeiden…

Neben den klassischen Firmenblogs gibt es das zweite große Lager der Blogs. Die Publizistischen, hier wird spielt das eigene Image (Brandmanagement, Brandbuilding etc.) immer noch eine große Rolle, dennoch versucht man mehr über andere Themen zu berichten. Hier gibt es einmal wirklich bloggende Journalisten, bloggende Fachkräfte etc. aber auch Amateure, die über Kinofilme, ihre Katze oder die Semesterferien berichten. Das schöne am Web 2.0. ist, dass mehr oder minder Chancengleichheit herrscht. Der Blog einer Escortdame, wird möglicherweise von der Community besser angenommen als der eines Informatikprofessors.

Kommen wir zum ersten entscheidenden Punkt, der sich auch in Zukunft noch weiter ausprägen wird: Community Management.

Kategorien: Social Media, Szene

Buzz Camp im Unperfekthaus, Open Atrium und Flashmobs

28.07.
2009

Kurze Ankündigung: An diesem Wochenende findet das zweite Buzz Camp im Unperfekthaus in Essen statt. Das Konzept ähnelt dem eines Barcamps. Anmeldungen erfolgen über das dazugehörige Mixxt-Network.

Hintergrundinformationen:

Buzzriders.com wurde von Robert Basic ins Leben gerufen und befasst sich – grob gesagt – damit lokalansässige Interessen ins Web zu übertragen. So soll das Internet dem weniger Web-affinen Nutzer näher gebracht werden.

Außerdem ganz interessant:

Open Atrium auf der Basis von Drupal – einfach mal reinschauen.

Und: Braunschweig verbietet Flashmobs

Ich bin Pokendealer

22.06.
2009

img_0912Jetzt bin ich auch “einer von viel zu vielen”. Nämlich Poken Dealer ;-) mit einem 12er Pack + 2 Poken die ich noch aus nem Gewinnspiel habe werde ich an diesem Donnerstag auf dem Twitterfestival in Essen auftauchen und euch bedienen. Die Poken gibts für 14€ Stück natürlich ohne Versandkosten und ihr könnt sie sofort haben. Folgende Poken stehen noch zur Verfügung (durchgestrichene sind schon weg!):

  • Ninja
  • Ninja
  • Fox
  • Fox
  • Tigress
  • Tigress
  • Tigress
  • Tiger
  • Tiger
  • Frankenstein
  • Mad K
  • Dragon
  • Dragon
  • Dragon

Wenn ihr einen für Donnerstag reservieren wollt meldet euch bitte in den Comments :-) oder über Twitter @creanu

Kategorien: Szene

Twitterfestival Ruhrgebiet

29.05.
2009

Nach dem großen Erfolg des ersten Twitterfestivals im Ruhrgebiet (organisiert von Klaudia) findet am 25.06.2009 das zweite im Essener Unperfekthaus statt. Der Eintritt kostet wie immer 5,50 € darin enthalten ist die Flatrate für alkoholfreie Getränke. Darüber hinaus gibts im Unperfekthaus kostenlos WLAN. Beim letzten Twitterfestival war es ziemlich voll, daher empfiehlt es sich schnell eine Anmeldung auf Twitterfestival.de vorzunehmen.

Nun noch eine Kleinigkeit in eigener Sache:

Ich bin vor kurzem unter die Poken-FetishistenFans gegangen und würde ein paar Poken mitbringen, die ihr kaufen könnt wenn ihr noch keinen habt aber einen haben wollt. Die Poken kosten 14,90 € pro Stück und sind natürlich Versandkostenfrei.

Wer daran Interesse hat meldet sich am besten vorher hier oder per Mail an mich damit ich abschätzen kann wieviele ich besorgen muss.

Kategorien: Regionales, Social Media, Szene

Die Google Killer

24.05.
2009

Nach dem Wolfram Alpha lange Zeit als “Google Killer” im Gespräch war und ich gestern auf einen Artikel darüber gestossen bin, dass sich Twitter als Google Killer entpuppen könnnte möchte ich hier einmal kurz ein paar Infos zu vermeindlichen “Google Killern” zusammenfassen.

Welche Suchmaschinen bzw. Webanwendungen kommen als Google Killer in Frage?

Wolfram Alpha ist der wohl meistdiskutierteste Google Killer. Davor wurde Cuil groß als Google Killer diskutiert. Kurze Zeit wurde auch Qimaya (ehml. Queap) als Google Killer diskutiert. Und auch die Twitter Search besitzt ein gewisses Potenzial.

An wen richten sich diese Suchmaschinen?

Qimaya ist der Versuch eine Suchmaschine auf das semantische Web auszurichten. Die Suchmaschine richtet sich also an jeden, der das Internet nutzt und möglichst relevante Suchergebnisse bekommen möchte.

Wolfram Alpha hingegen liefert keine wirklich Suchergebnisse. Sondern nur Antworten, die die Suchmaschine aus verschiedenen Quellen zusammenstellt. Wolfram Alpha ist also für Menschen interessant, die ansonsten die Wikipedia Search benutzen würden, weil sie die wissen möchten welche Sprache auf Madagaska gesprochen wird, wie der Satz des Pythagoras geht o.ä.

Cuil richtet sich ebenfalls an den normalen Internetnutzer, allerdings lässt die Qualität noch zu Wünschen übrig.

Die Twitter Search richtet sich – wer hätt’s gedacht – an Twitteruser. Wenn man Twitter versteht ist sie ein mächtiges Werkzeug. Twitter ist sicherlich eines der schnellsten Medien um Informationen zu verbreiten. Wenn ich wissen will wer bei DSDS oder GNTM gewonnen hat, wenn ich die Fußballergebnisse wissen will. Dann ist Twitter eine super schnelle Quelle. Dank der Hashtags kann ich Informationen schnell gruppieren und filtern. Wenn ich aber nach Websites suche oder nach unpopulären Sachen ist die Search nicht immer die beste Alternative. Größtes Manko: Die Ergebnisse sind chronologisch geordnet, nicht nach relevanz.

Kategorien: SEO, Szene
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