Gerade baue ich eine 404-Errorpage für ein Wordpresstheme. Um den Usabilityfaktor zu erhöhen werden auf der Errorpage die beliebtesten Blogposts aufgeführt. Das ganze sieht so aus: (Anmerkung: Der Blog auf dem ich das Plugin geteste thabe ist Nightstorys. Das Theme heißt colorfully dazu bald mehr.)

Für mehr Performance und auch aus anderen Gründen möchte ich auf den Einsatz von Plugins verzichten. Ich brauchte also eine Funktion um die beliebteten (meistkommentiertesten) Blogposts aufzuführen.
Die folgende Funktion kommt in die Wordpress-Datei functions.php (liegt dem Theme bei).
function popularPosts($num) {
global $wpdb;
$posts = $wpdb->get_results("SELECT comment_count, ID, post_title FROM $wpdb->posts ORDER BY comment_count DESC LIMIT 0 , $num");
foreach ($posts as $post) {
setup_postdata($post);
$id = $post->ID;
$title = $post->post_title;
$count = $post->comment_count;
if ($count != 0) {
$popular .= '
<li>';
$popular .= '<a title="' . $title . '" href="' . get_permalink($id) . '">' . $title . '</a> ';
$popular .= '</li>
';
}
}
return $popular;
}
auf der 404.php muss ich die Funktion dann nur noch aufrufen mit:
<?php echo popularPosts(10); ?>
10 ist logischerweise die Anzahl der Beiträge die aufgeführt werden sollen.
Der Code stammt ursprünglich von bavotasan.com mehr gute Tipps für eine gescheite 404-Errorpage gibts außerdem beim Yoast.
Dieser Trick ist ein bisschen diletant aber er funktioniert immerhin. Ausgangsproblem war, dass ich mein Wordpresspasswort vergessen habe und der Blog auf einem Server lag, der keinen Mailserver hatte – ich konnte also das Zuschicken per Mail vergessen.
Wenn man aber die Zugriffsrechte für die Datenbank (idealerweise phpmyAdmin) hat. Kann man sein Passwort einfach neu setzen. Man installiert Wordpress einfach lokal und ändert das Passwort auf etwas bekanntes (z.B. 123) oder nimmt einfach das Zufallspasswort das bei der Neuinstallation mit ausgeliefert wird. Für dieses Beispiel nehme ich einfach mal 123. Ich ändere also mein Passwort in der lokalen Wordpressversion auf 123 (oder etwas anderes) und gehe dann in den phpmyadmin und rufe dort die Tabelle wp_users auf. Je nachdem welches Präfix ihr verwendet, heißt die Tabelle anders. Dort sehe ich das Passwort in verschlüsselter Form

Dieses Passwort kopiere ich dann und gehe in den phpmyadmin mit der Bloginstallation, bei der ich das Passwort verschlampt vergessen habe und füge es dort ein.
Dann kann ich mich in diese Wordpress Version mit dem Passwort (in diesem Fall 123) einloggen und es dort ändern (oder eben beibehalten wie man möchte). Ich denke es muss nicht weiter erwähnt werden, dass 123 kein besonders sicheres Passwort ist
Dieser Trick müsste auch bei anderen Systemen wie Joomla, phpBB etc. ohne Probleme funktionieren. Ihr solltet lokal die selbe Version benutzen wie die Installation, bei der ihr das Passwort verloren habt.
Gestern habe ich sehr viele coole Sachen über Twitter gefunden und teilweise auch geretweetet. Dennoch möchte ich jetzt schnell eine Linkliste raushauen um die Artikel dauerhaft festzuhalten und den Verfassern mit einem follow-Link zu danken.
Diesmal übrigens nicht nach Kategorien, sondern nach Personen aufgeführt
Der Mediadonis hat mal wieder über SEO gebloggt. Sehr interessante Gedanken waren dabei, reinschauen lohnt sich also: Refining Rankings – Click-Trough Rate as a Ranking Factor [selbstverständlich en]
Sergej Müller hats getwittert: Webdesign Trends für 2010 [en] – Einige sehr schöne Sachen sind dabei. Besonders der 6. Punkt: “Huge Images” gefällt mir gut und auch Nummer 7 “Change of Perspective” ist toll. Über minimalistische Ansätze würde ich mich aber auch sehr freuen, da ich ja – wie jeder weiß – generell ein Fan von Minimalismus bin.
Antonio Lupetti ist ein Follower Tipp von mir, der italienische Blogger hat heute unter anderem diesen Artikel getwittert: 6 Ways To Take Your Webdesign From Good To Great [en]
Craig Deakin (Twitter!) ist noch so ein Geheimtipp von mir. Er twitter sehr viele coole Sachen, die auch oft von mir geretweeted werden. Darunter sind unter anderem diese hier:
Außerdem gefunden über Tameco (Twitter): Ein Artikel auf seo.at : Die optimale Keyworddichte [de]
von Tameco stammte ja auch letztes Mal schon dieser Videotipp
Dann gab es noch einen ganz coolen Artikel auf SEO-United: Universelle Suchmaschinenoptimierung für Google [de]
Es gibt ja dieses coole Robots-Meta-Plugin von Yoast, damit kann man die Archiv-Seiten von Wordpress mit noindex versehen kann um Duplicate Content zu vermeiden. Konsequenterweise unterstützt das Plugin auch das hinzufügen des nofollow Attributes zu den Links die auf diese Seiten verweisen. Damit lässt sich nach der Meinung einiger SEOs ganz klassisch Pagerank Sculpting betreiben.
Exkurs: Pagerank Sculpting
Pagerank Sculpting basiert auf der Annahme, dass jede Seite einen bestimmten Trustwert (x) hat und diesen Trust gleichmaßen auf alle internen und externen Links verteilt (Anzahl dieser Links = n). Wenn eine Seite meiner Website also den fiktiven Wert X = 10 besitzt und 5 (n = 5) interne Links von dieser Seite ausgehen, dann vererbt die Page einen Trustwert von 2 an alle ns. Ergo:
Kleiner Codeschnipsel aus gegebenem Anlass: Im Rahmen einer kleinen Optimierungsmaßnahme (nicht nur im Hinblick auf SEO sondern auch aus Usability-Gründen) an diesem Blog habe ich die Kategorie-Seiten überarbeitet. Jede dieser Seiten beinhaltet eine Description, welche nun zugleich die Metadescription ist – falls es mittels Headspace nicht anders angegeben wird. Die Description findet sich unter dem Namen der Kategorie, der sich in einer H1-Headline befindet.
Um die Kategorie Description anzuzeigen bearbeite ich die archive.php Datei; hier (in meinem Template ist es zumindest so) wird mittels if-Abfrage überprüft um welche Art Archiv es sich handelt (möglich wären: Kategorie-bezogen, Tag-bezogen, Datum-bezogen, Autor-bezogen u.s.w.). Mittels der Wordpresseigenen Funktion is_category() lässt sich das Kategoriebezogene Archiv ausfindig machen. Die logische Konsequenz ist, dass hier eine Einleitung ála “Archiv für Kategorie: <?php single_cat_title(); ?>” erscheint. Diese Einleitung ist bei den meisten Themes eine H3-Headline, das sollte auf H1 geändert werden. Was standardmässig die H1 ist (z.B. der Titel des Blogs) muss abgeändert werden.